Beschreibung
1. Fleisch wird mittels einer Druck- und Förderschnecke gegen einen Schneidsatz gefördert und dabei komprimiert. Die Schnecke läuft in einem „Druckrohr“ - dem Schneckengehäuse. Hier sind Rillen eingearbeitet, die einen Drall aufweisen. Dadurch wird das zu wolfende Material gestützt und ein Zurückfließen weg vom Schneidsatz verhindert. Die „Züge“ oder Stützelemente im Schneckengehäuse sind bei MADO als „Korbsystem“ leicht herausnehmbar. Es verbleibt nur das völlig glatte „Druckrohr“ in der Maschine. Eine hygienisch einwandfreie Reinigung des Wolfes ist so mühelos möglich.
2. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass bei Wolfschnecken lediglich 10 -30 % der eingesetzten Energie für das Fördern des Rohstoffs benötigt werden. Den überwiegenden Teil von 70-90 % der Kraft verbraucht der Schneidsatz. Diese Erkenntnis hat zur Entwicklung der neuen zweigeteilten MADO Schnecke geführt. Das „Antriebselement“ für den Schneidsatz ist aus „Edelstahl rostfrei“ und das „Förderelement“ aus hochfestem Kunststoff, der über Notlaufeigenschaften verfügt und als verschleißarme Lagerung für die Schnecke dient. So wird der gefürchtete Schwermetallabrieb vermieden.
3. Im industriellen Verarbeitungsprozess wird Fleisch teilweise in sehr großer Stückigkeit zum Zerkleinern in den Fleischwolf gegeben. Beim Übergeben der großen Stücke von der Zubringerschnecke in den Verarbeitungsbereich kommt es bei konventioneller Bauweise zu einer Quetschung des Rohstoffes. Mit dem „Schneid-und Lagersystem” von MADO ist im Zusammenwirken mit der doppeltenZubringerschnecke gewährleistet, dass der Rohstoff vor der Übergabe an die Verarbeitungsschnecke so vorzerkleinert wird, dass eine Überbelastung des Verarbeitungsgutes ausgeschlossen ist. Die Kapazität des Wolfes wird durch die einwandfreie Materialförderung optimal ausgenutzt. Die Qualität des Schnittbildes wird dadurch deutlich erhöht. Das zerkleinerte Fleisch weist eine erstklassige Körnigkeit auf. Die Temperaturzunahme wird auf ein Minimum reduziert.
4.Die ineinanderlaufenden Zubringerschnecken sind an den Enden mit „Drehschiebern“ ausgerüstet. Dabei wird der Schneckengang ohne Steigung weitergeführt. In Kombination mit dem „abnehmbaren Druckraum“ gewährleisten die „Drehschieber“ immer eine optimale Füllung der Verarbeitungsschnecke. So werden Leerlaufumdrehungen des Schneidsatzes und überflüssige Wärmeentwicklung vermieden. Minimale Wärmezunahme und maximale Ausbringungsleistung garantieren erstklassige Qualität, die sonst nur von wesentlich größeren Maschinen erbracht werden.